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ZT | Ausgabe 36 — Q2/2016

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Der CEO Coach - Wirksames Coaching von Führungskräften

»Macht an der Spitze

»Macht an der Spitze autoritär auszuüben, kann sehr teuer werden.« viele vorgelagerte Entscheidungen in den Händen von Managern liegen, die stärker mit dem operativen Geschäft betraut sind. Ein CEO muss vor allem erkennen, dass er Verantwortung abgeben muss, er kann nicht jeden überwachen. Wichtig als Orientierungsrahmen sind daher eine klare Strategie, stringente Strukturen, präzise Regeln, gemeinsame Unternehmenswerte und wirksame Umgangsformen. Das schafft die Voraussetzung für Commitment aller im Top-Management-Team. Der Executive Coach unterstützt den CEO bei dieser wichtigen Aufgabe des „Loslassens“ von ihn nicht wirklich betreffenden Aufgaben und hilft so, energieraubendes Micromanagement zu vermeiden. Macht weise einsetzen Macht an der Spitze autoritär auszuüben, kann sehr teuer werden. Wenn der CEO ohne große Rücksicht auf andere Weisungen erteilt, kann er leicht ein „sich ins operative Verstricken“ der nächsten Führungsebenen auslösen. Übt ein CEO seine Weisungsbefugnis »Übt ein CEO seine Weisungsbefugnis radikal aus, reduziert er seine Macht!« radikal aus, reduziert er seine Macht! Daher sollte der CEO seine Macht nur sehr selektiv einsetzen. Besser ist es, indirekt Einfluss zu nehmen, beispielsweise über die Etablierung einer übergeordneten Strategie. Erfolgen die Walk your talk gewünschten und benötigten Interventionen des CEO in angemessenem Ton und in geeigneter Art und Weise, erlauben sie dem CEO jene Entscheidungen, die das Unternehmen und die einzelnen Top-Manager in die seiner Ansicht nach erfolgreiche Richtung zu entwickeln. Ein CEO ist immer dann am mächtigsten, wenn er die Machtbefugnisse seiner Mitarbeiter im Rahmen der Möglichkeiten erweitert. Ein Executive Coach erkennt sofort, wenn ein CEO zu machtvoll agiert und wird ihm dabei helfen, dies auf das nötige Maß zu beschränken. Eine wirksame Kooperation und nachhaltige Beeinflussung der Performance im Top-Management-Team erfolgt BUCH-EMPFEHLUNG Broschiert, 224 Seiten Preis: 21,80 € ISBN-13: 978-869802589 Führung Kompakt Die 15 Führungstools, die wirklich funktionieren Die meisten Führungskräfte werden auch heute noch ohne Kenntnisse der relevanten Führungswerkzeuge in ihren Positionen eingesetzt. In seinem Buch stellt der Managementberater Dr. Matthias K. Hettl die wichtigsten dieser Führungs-Werkzeuge vor. 15 Tools, die es Führungskräften erlauben, ihre Mitarbeiter wirksam zu führen, nachhaltig zu motivieren, effektiv zu kommunizieren und sich selbst optimal zu managen. Bestellen unter: www.zukunfttraining.de/buecher 10 | Zukunft-Training • 2. Quartal 2016

nicht allein durch die Entscheidungen, die in Ausschüssen, Gremien und bei Besprechungen gefällt werden. Der Lakmustest der Geschlossenheit ist die Art und Weise, wie die Beschlüsse den eigenen Führungsteams vorgetragen werden. Wie kongruent sind die verbale und insbesondere die nonverbale Kommunikation der Top-Führungskräfte? Mitarbeiter und Führungskräfte sehen und hören genau hin. Erkennen diese eine „Say-do Gap“, also eine Inkongruenz zwischen Sagen und Tun, dann leiden Akzeptanz, Respekt und schließlich auch die Motivation. Leider passiert das in Unternehmen nur zu häufig. Hierzu bedarf es nur einer kurzen Frage zur Einschätzung des mittleren Managements und der Mitarbeiter über die Glaubwürdigkeit der Mitglieder des Top-Managements. Fakt ist in jedem Unternehmen, dass mehr aus den Besprechungszirkeln nach draußen dringt, als allen Beteiligten lieb ist. Die Palette der Beschreibungen reicht dann meist von „Jeder Vorstand sagt etwas anderes, man kann frei wählen, wem man glaubt“ über „Die letzten Beschlüsse waren zwar nicht angenehm, aber notwendig. Warum einzelne Bereiche sich jetzt offensichtlich nicht daran halten und keiner von oben eingreift, ist unverständlich“ bis hin zu der Aussage „Wasser predigen und Wein trinken bringt wenig Motivation in der Mannschaft“. Gegenteilige Wirkung wird hingegen erzielt, wenn das gesamte Top-Management geschlossen hinter wichtigen Entscheidungen steht und beispielhaft mit eigenen Beiträgen in Vorlage tritt. Auch hier ist der CEO Vorbild und Vormacher. Sein persönlicher Coach erkennt sofort, wenn es in diesem Bereich Mankos gibt und erarbeitet neue Vorgangsweisen zusammen mit seinem Coachee. Professionelle Top-Executive Coaches unterstützen ihre Coaching-Kunden wie CEOs, Geschäftsführer und Top- Führungskräfte in der nachhaltigen Verbesserung ihrer persönlichen Performance, begleiten und entwickeln Führungspersönlichkeiten und helfen, „blinde Flecken“ in der Wahrnehmung zu entdecken und zu erhellen. Als Sparringspartner geben sie konstruktives Feedback, spiegeln Verhalten, sensibilisieren für notwendige Aktivitäten, reflektieren mögliche Strategien und geben Raum und Ohr zum freien und offenen Austausch. Richtig smarte CEOs und deren Organisationen haben bereits verstanden, dass sie nicht alleine sein müssen. Und dass ein Top-Executive Coach wirksame Top-Führungskräfte noch erfolgreicher macht. Gehört Ihr Unternehmen auch schon dazu? *** Dr. Matthias Hettl »Führungskräfte und Mitarbeiter sehen und hören genau hin. Erkennen diese eine „Say-do Gap“, also eine Inkongruenz zwischen Sagen und Tun, dann leiden Akzeptanz, Respekt und schließlich auch die Motivation. Leider passiert das in Unternehmen nur zu häufig.« Zukunft-Training • 2. Quartal 2016 | 11

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