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ZT | Ausgabe 36 — Q2/2016

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Der CEO Coach - Wirksames Coaching von Führungskräften

»Wir müssen mit

»Wir müssen mit unseren Themen auf die Smartphones.« Wir leben von unseren Inhalten Viele Unternehmen und auch unsere Kunden haben im Rahmen der innerbetrieblichen Weiterbildung aufgerüstet: Online-Seminare, web-based-Trainings und Learning Management Systeme steuern und überwachen den Weiterbildungsprozess. Der Anteil von Präsenzveranstaltungen soll weiter reduziert werden. Weiterbildung soll sich stärker in den Arbeitsalltag integrieren. Gleichzeitig steigt der Weiterbildungsbedarf stetig an. Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung erfordern neues Know-how, Fähigkeiten und Persönlichkeiten. Deshalb kann sich Personalentwicklung nicht auf die innerbetriebliche Weiterbildung beschränken. Doch das funktioniert natürlich nicht nach den Regeln der betrieblichen Weiterbildung. Es bedarf andere Angebote, Dosierungen und Kanäle. Privat und im Alltag lässt sich der Lernende weniger in das Korsett typischer Weiterbildungsprozesse zwängen. Das Prinzip “Du bekommst Lerninhalt C erst, wenn Du den Test zu Lerninhalt B bestanden hast” funktioniert weniger gut. Schließlich setzen wir auf Eigenmotivation, Lust und Interesse an der persönlichen Weiterentwicklung. Erinnerungen an die verhasste Schulzeit und Vorschriften haben keinen Platz. Wie schaffen wir es also, dass Lerninhalte ihren Platz im Alltag der Teilnehmer bekommen? Wie kann die Wirkung von Seminaren verlängert werden? Wie können wir es schaffen, Teilnehmer über das Seminar hinaus zu begleiten und sie bei der Umsetzung der Lerninhalte unterstützen? E-Mails gehen in den überfüllten Posteingängen der Mailboxen unter und werden kaum gelesen. Online-Trainings und Online-Live-Seminare werden meist als billige Variante wahrgenommen, um Präsenztrainings zu sparen. Oder sie sind einengend, da sie zu stark in einen vordefinierten Lernprozess integriert sind. Mehr Inhalt in weniger Zeit – wie soll das gehen? Wir brauchen einen anderen Zugang zu unseren Teilnehmern. Einen Zugang, der sich bereits etabliert und als Bereicherung des Alltags bewährt hat. Wir müssen mit unseren Themen auf die Smartphones. Die Statistiken belegen es: Im Durchschnitt nutzt jeder Nutzer sein Smartphone 214 Mal am Tag, ganze 3 Stunden und 16 Minuten lang. Damit ist das Smartphone der treueste Lebensgefährte und ein heißer Draht zur Zielgruppe. ¹ Diese Zahlen bekräftigen: Mit einer App können wir unsere Teilnehmer dort erreichen, wo sie unsere Inhalte am besten in ihr Leben integrieren können: In ihrem alltäglichen Leben. »Mit einer App können wir unsere Teilnehmer dort erreichen, wo sie unsere Inhalte am besten in ihr Leben integrieren können: In ihrem alltäglichen Leben. « Doch diese Lösung birgt auch einen Wermutstropfen. Das Entwickeln und Betreiben einer App ist teuer und aufwändig. Und dann reicht eine App nicht aus, schließlich gibt es mehrere Betriebssysteme für die beliebten Smartphones. Zumindest für die Systeme Google Android und Apple iOS sollte die App einsetzbar sein. Schnell kalkuliert der App-Entwickler einen fünfstelligen Betrag für eine einfache App. Auch das Veröffentlichen und Betreuen der Apps in den App-Markets erfordert einiges an Geduld und Knowhow. Für jemanden, der das nicht laufend macht, eine kaum zu nehmende Hürde. Das sind gute Gründe, warum es bis heute kaum Apps gibt, welche die Wirkung der Weiterbildungsaktivitäten in den Alltag der Teilnehmer verlängern. Tipps als kleinste Lerneinheit der Welt Während der wohl ideenreichsten Autofahrt meines Lebens im Oktober 2014, auf dem Weg von der Buchmesse Frankfurt zurück nach München, entstand die Idee, um dieses Dilemma zu lösen. Es war die Idee, eine App zu entwickeln, mit der die kleinste Lerneinheit der Welt direkt in den Alltag von Kunden und Teilnehmer gesendet wird. Als kostenpflichtiges Abo: Tag für Tag oder Woche für Woche, um sich Tipp für Tipp weiterzuentwickeln oder um das Erlernte zu vertiefen. Es sollte ein eigener, exklusiver Zugang werden auf dem Gerät, das sich zum bewährten Lebensgefährten entwickelt hat. Das Konzept dazu war schnell zu Papier gebracht und mit dem Programmierer meiner Wahl abgestimmt. Die Lösung enthält eine Datenbank, in der die Inhalte gesammelt werden. Dann wurden zwei Apps 1. (Quelle: http://www.tecmark.co.uk/smartphone-usage-data-uk-2014/, Zugriff am 25.10.2015) 16 | Zukunft-Training • 2. Quartal 2016

entwickelt, die im Google Play Store sowie im Apple App Store bereitgestellt werden. So entstand zunächst meine eigene App Tipp IT, mit der ich meinen Kunden kleine Video- Tipps anbiete. Durch Gratisinhalte werden die App-Nutzer motiviert, sich die App zu installieren. Sie haben anschließend die Möglichkeit, weitere Inhalte in Form von kostenpflichtigen Abonnements zu erwerben. Das Format der Inhalte ist flexibel. Neben Video- und Audio- Inhalten können auch Bilder, Texte oder PDF-Dateien veröffentlicht werden. Ist die App erst einmal installiert, erhält jeder App- Nutzer die Neuigkeiten und Informationen, die wir veröffentlichen. Durch die Integration der Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter und Instagram finden die App-Nutzer auch die dort veröffentlichten Inhalte in der App. Wir laufen nicht Gefahr, in den Massen an Inhalten unterzugehen. Außerdem lassen sich bereits bestehende Webinhalte integrieren, z. B. Tests, die eigene Webseite oder der eigene Blog. Und auch an das Empfehlungsmarketing haben wir gedacht: Mit der Tell-a- Friend-Funktion können wir uns weiterempfehlen lassen. Aktionscodes ermöglichen es uns, die kostenpflichtigen Inhalte für eine Marketingaktion oder im Rahmen einer Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei zu aktivieren. Einmal entwickelt – vielfach genutzt Aus Tipp IT entstand App IT. Denn als großer Fan der Wiederverwendbarkeit haben wir bei der Entwicklung unserer App darauf geachtet, dass sich die aufwändig entwickelte App in vielerlei Hinsicht verwenden lässt: Und so steht sie jetzt als Out of the Box-App all denen zur Verfügung, die ihre Inhalte in einer eigenen App veröffentlichen wollen – selbstverständlich im eigenen Layout und Design. Es entfällt die kosten- und zeitintensive Entwicklungsarbeit. Das Prinzip von App IT ist einfach: Der App IT-Kunde kümmert sich um die Inhalte und die App IT-Administration Christa Weidner Die Love IT-Expertin Seit 1989 ist Christa Weidner in unterschiedlichen Rollen und Positionen in der IT tätig. Das Ziel ihrer Arbeit ist es dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter mit einer neuen Software arbeiten können und wollen. Als Projektleiterin und IT-Trainerin hat sie Trainings für mehr als 70.000 Teilnehmer weltweit im Rahmen von IT-Einführungsprojekten für ihre Kunden realisiert. Dabei hat Weidner in den letzten Jahren Projekte in Millionenhöhe verantwortet. Ihre Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, schützt Entscheider, Projektleiter, das Top-Management sowie weitere Schlüsselpositionen in den Unternehmen davor, falsche Entscheidungen zu treffen und hilft Ihnen dabei, die Potenziale Ihrer IT maximal auszunutzen. Zu ihren Kunden zählen namhafte Konzerne und Unternehmen des Mittelstands aus unterschiedlichen Branchen. Als Buchautorin veröffentlichte Christa Weidner die Bücher Let’s do IT (2013) und Freelance IT (2015). Aktuell schreibt sie am dritten Teil der Trilogie, welche die Menschen in den Fokus der IT stellt: Communicate IT erscheint voraussichtlich 2016. Das Konzept Lernen mit Tipps, der kleinsten Lerneinheit der Welt, entwickelte Weidner 2014 im Rahmen eines IT-Projektes. Die in meinem Auftrag entwickelte App Tipp IT steht als Out of the Box-App App IT allen anderen Trainern, Coaches und Speakern zur Verfügung. Ihr Ziel ist es, die persönliche Weiterentwicklung IT-gestützt in den Alltag der Menschen zu bringen. www.pwag-online.de

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